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Viele Dartspieler konzentrieren sich im Training hauptsächlich auf hohe Scores. Dabei werden Spiele nicht durch 180er gewonnen, sondern durch erfolgreiche Checkouts. Wer seine Restpunkte clever plant, verschafft sich deshalb einen wichtigen Vorteil gegenüber seinem Gegner.
Unter einer Doppelstrategie versteht man das gezielte Stellen auf bevorzugte Doppelfelder. Die meisten Spieler haben Doppel, auf denen sie sich besonders wohlfühlen. Häufig sind dies die Doppel 16, Doppel 20 oder Doppel 10. Statt einfach möglichst viele Punkte zu werfen, sollte deshalb bereits während des Legs überlegt werden, welches Doppel am Ende angespielt werden soll.
Ein gutes Beispiel sind 64 Restpunkte. Viele Wege führen zum Checkout, doch nicht alle sind gleich sinnvoll. Wer beispielsweise die Triple 16 anspielt, hat anschließend die Doppel 8 als Ziel. Wird die Triple verfehlt und nur die einfache 16 getroffen, bleiben immer noch 48 Punkte übrig, die sich komfortabel über 16 und Doppel 16 lösen lassen. So bleibt selbst nach einem Fehler ein guter Weg zum Finish bestehen.
Genau deshalb planen erfahrene Spieler ihre Würfe oft mehrere Darts im Voraus. Sie überlegen nicht nur, wie sie viele Punkte erzielen, sondern auch, welche Restzahl nach einem Fehlschuss übrig bleiben könnte. Dieses sogenannte „Board-Management“ wird auf höherem Niveau immer wichtiger.
Wer regelmäßig Checkouts trainiert, entwickelt mit der Zeit ein Gefühl für sinnvolle Wege und Alternativen. Dadurch steigt nicht nur die Trefferquote auf die Doppel, sondern auch die Sicherheit in Drucksituationen.
Tipp der Woche: Trainiert bewusst Restzahlen zwischen 41 und 100 Punkten. In diesem Bereich werden viele Legs entschieden. Wer die häufigsten Checkout-Wege sicher beherrscht, gewinnt oft auch enge Spiele.