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Für Außenstehende klingt ein Gewichtsunterschied von nur 2 Gramm oft völlig unbedeutend. Im Dartsport kann eine solche Veränderung jedoch überraschend große Auswirkungen auf das Wurfgefühl haben. Viele Spieler bemerken bereits nach wenigen Würfen, ob ein Dart etwas leichter oder schwerer geworden ist.
Schwerere Darts benötigen meist weniger Kraft, um eine stabile Flugbahn zu erreichen. Viele Spieler empfinden sie deshalb als ruhiger und kontrollierbarer. Leichtere Darts lassen sich dagegen oft etwas schneller beschleunigen und kommen Spielern entgegen, die einen dynamischen Wurfstil besitzen.
Ein Wechsel von beispielsweise 22 auf 24 Gramm verändert nicht nur das Gewicht in der Hand. Oft verändert sich auch das Timing des gesamten Wurfes. Manche Spieler werfen mit schwereren Darts entspannter, während andere mit leichteren Darts einen besseren Rhythmus finden.
Wichtig ist dabei, dass schwerere Darts nicht automatisch besser sind. Ebenso wenig gilt das Gegenteil. Der persönliche Wurfstil entscheidet darüber, welches Gewicht optimal passt. Deshalb sieht man selbst bei Profis eine große Bandbreite unterschiedlicher Gewichte.
Wer sein Setup verbessern möchte, sollte deshalb nicht sofort einen völlig neuen Dart kaufen. Oft reicht bereits ein Test mit einem etwas leichteren oder schwereren Modell aus, um Unterschiede festzustellen. Viele Spieler finden auf diesem Weg heraus, dass ihr bisheriges Gewicht gar nicht optimal zu ihnen passt.
Am Ende entscheidet nicht die Zahl auf der Verpackung, sondern das Gefühl am Oche. Der beste Dart ist immer derjenige, mit dem man konstant und selbstbewusst werfen kann.
Tipp der Woche: Falls ihr die Möglichkeit habt, testet einmal Darts mit 2 Gramm mehr oder weniger als euer aktuelles Setup. Ihr werdet überrascht sein, wie deutlich sich selbst kleine Unterschiede bemerkbar machen können.